- Cateringservice für jeden Anlass -

Am 01. Juli 2009 erhielten wir die EU - Zulassung


Seit dem 1. Januar 2006 gelten in ganz Europa neue Hygienevorschriften („Hygiene-Paket“).

Die Verordnungen enthalten die hygienischen Anforderungen an den Betrieb, die Arbeits- und Personalhygiene u.a. und gelten für alle Betriebe in der Europäischen Gemeinschaft.

Grundsätzlich ist der Betrieb selbst für die Einhaltungen der Vorschriften verantwortlich; vorgeschrieben sind deshalb Eigenkontrollen (HACCP) und deren Dokumentation.
  Betriebe, die mit Fleisch umgehen, müssen bis zum 31.12.2009 zugelassen werden. Schlachtbetriebe müssen grundsätzlich zugelassen werden.  

Folgende Unterlagen sind erforderlich:
Formloser schriftlicher Antrag für bestimmte Tätigkeiten

Betriebsspiegel mit entsprechendem Beiblatt

Maßstabsgetreuer Betriebsplan, aus dem der Material- und Personalfluß, sowie die Aufstellung der Maschinen bzw. im Falle handwerklich strukturierter Betriebe Unterlagen, aus den die in den jeweiligen Räumen vorgesehenen Tätigkeiten hervorgehen, Führungszeugnis und Auszug aus dem Gewerbezentralregister.

Die Kontrolle und Ortsbesichtigung oblag einer Kommission, bestehend aus Verantwortlichen der Regierung und des Landratsamtes ( Veterinäramt).

Dabei wurde gemeinsam nach Möglichkeiten gesucht, um die Zulassung zu erlangen. Die Investitionen hielten sich im Rahmen. Jedoch kann ich nicht verstehen,


dass die Regierung von Niederbayern Investitionen fordert, die 8 km entfernt in Oberbayern nicht nötig sind.

Hervorzuheben ist die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt, Herrn Dr. Wolfgang Ullrich und Frau Dr. Anke Reisse.

An zwei Schlachttagen wurde Tierschutz und Hygiene bei der Rinder- und Schweineschlachtung überprüft.

Die Dokumentation der Rückverfolgbarkeit der gelieferten und erhaltenen Waren wurde ebenso kontrolliert, wie die Analysen des Trinkwassers und verschiedener ausgesuchter Produkte.( Hackfleisch, rohe Schweinswürstl, Kochschinken und Rohsalami ) Im Hauptbetrieb und in den Filialen muß genau die Temperatur des angelieferten Fleisches gemessen und protokolliert werden. Auch müssen Aufzeichnungen über Raumtemperatur und Verweildauer des Fleisches mit anschließender Temperaturfeststellung vorhanden sein.

Aus Platzgründen wird der Schlachtraum (Schlachtung ausschließlich am Montag) ab Dienstag als Zerlegeraum genutzt. „Für mich und meine Mitarbeiter ist es doch selbstverständlich, dass der komplette Raum sauber gereinigt und desinfiziert wird. Um dies auch gegenüber den Behörden belegen zu können, müssen jeden Dienstag Reinigungserfolgskontrollen mittels eines ATP Testgerätes an fleischrelevanten Stellen vor dem Beginn der Zerlegung durchgeführt und mittels Computer abgespeichert werden.

Das erreichte Ziel feierten wir zusammen mit der kompletten Belegschaft am Samstag, den 01.August.

„Unser Bestreben wird nach wie vor sein, unsere Kunden von der Leistungsfähigkeit unserer Metzgerei zu überzeugen und Ihnen beste Qualität aus eigener Schlachtung und Produktion zu bieten.“


zulassungurkunde